Die individuelle Förderung im Juniorenfussball

Autor: akademie
Die individuelle Förderung im Juniorenfussball


Potenziale haben keinen Wert, wenn man sie nicht entfaltet.

Spezifische Lernziele sollten den Rahmentrainingsplan bilden. Dabei bauen die verschiedenen Schwerpunkte inhaltlich aufeinander auf (Treppenstufenmodell). Das soll im besten Fall über Jahre hinweg geplant sein- Ausbildungskonzept-, damit in älteren Altersklassen bereits gelerntes Vorausgesetzt wird. Das kann zu zwischenzeitlichen Leistungsunterschieden führen, denn Entwicklungen im Juniorenfußball sind nicht linear. Solche Leistungsunterschiede gilt es schnell zu erkennen und zu beheben. Ansonsten können sie das Niveau für das nächste Ausbildungsjahr nicht erreichen.

Im Mittelpunkt sollte das Schwächen von Schwächen und das Stärken von Stärken stehen. Hierfür müssen die bestehenden Stärken und Schwächen erstmal analysiert werden. Durch Testung leistungsbestimmender Faktoren (Ausdauer, Koordination, Kraft, Techniken und Spielintelligenz), aber auch durch Eindrücke der Trainer der Spiel- und Trainingsleistung, kann man ein Stärken/Schwächenprofil erarbeiten. So kann man einen Entwicklungsverlauf sehen und in bestimmten Zeitabständen durch Einzelgespräche dem Spieler einen roten Faden innerhalb der Entwicklung aufzeigen. Auch eine Selbstbeurteilung der Spieler sollte in die Gespräche mit einfließen, so dass beide Parteien erkennen, wo die größten Entwicklungspotenziale sind und gemeinsam ein Ziel verfolgt werden kann.

Wir empfehlen hierzu unsere Videoreihe Fragetechniken zur besseren Kommunikation.

Sollte der Spieler anderer Meinung sein, muss der Trainer dem Spieler verdeutlichen und überzeugen warum er welche Schwächen verbessern sollte. Wichtig ist, dass der Spieler nur dann in die Eigenverantwortung kommt, wenn er davon überzeugt ist, dass es sein eigenes Ziel ist. Daher sollte der Trainer aber auch nicht etwas durchsetzen, wovon der Spieler nicht überzeugt ist. Die Formulierung von Zielen sollte spezifisch, messbar, realistisch und termingebunden sein. Ein Einflussfaktor muss daher auch das Lebensumfeld sein. Grundsätzlich sollten Etappenziele formuliert werden, um diese auch zu erreichen.

Es verbessert sich nicht nur das Selbstvertrauen, sondern durch den gesamten Prozess von Selbstreflexion zur Zielerreichung auch die Selbstwirksamkeit.

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