Funino als Zukunft im Kinderfussball?!

Autor: akademie
Funino als Zukunft im Kinderfussball?!


Funino ist eine vor ca. 30 Jahren von Horst Wein entwickelte Spielform für den Kinderfußball. Es wird in Kleingruppen mit 2-4 Spielern in einem ca. 25-32 Meter großem Feld gespielt. Es gibt 4 Minitore, die zu bespielen sind und die Tore dürfen erst 6 Meter vor dem Tor, in der sogenannten Torschusszone erzielt werden.

Das Ziel dieses Spielsystems ist es, allen Spielern, die gerade auf dem Rasen stehen, genug Ballaktionen zu ermöglichen. Im 7 gegen 7 sind es nämlich meist die schwächeren Spieler, die kaum einen Ball bekommen und so die Lust am Spiel verlieren.

Neben dem Spaßfaktor soll die neue Spielform vor allem die Wahrnehmung und Dribbling-Fähigkeit der Jüngsten schulen. Eine Studie der Uni Erlangen zeigt, dass Kinder beim Funino ca. 60 Prozent mehr Ballkontakte als beim herkömmlichen Sieben-gegen-Sieben haben. Darüber hinaus werden fast doppelt so viele Pässe gespielt, es wird fünfmal so häufig gedribbelt. Das Spiel ist viel schneller und die Kinder müssen deutlich aufmerksamer sein, wenn sie auf dem Platz stehen. Zudem bewegen sie sich auf dem ganzen Spielfeld, ohne eine Position fest einzunehmen. Das wiederum bedeutet, dass sich die Kinder nicht zu früh spezialisieren, sondern flexibel auf mehreren Positionen einsetzbar sind. Durch die vier Tore kommt es außerdem zu zahlreichen Spielverlagerungen und der vorhandene Raum wird effektiver genutzt.
Die SEMPT-Akademie nutzt Funino schon seit Jahren erfolgreich zur aktiven Talentförderungen in ihren Camps, Förderwochen und bei ihren Mannschaften.

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